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Dienstag, den 01.12.2020
Auf dem Weg zur Klimaneutralität - Brennstoffzellentechnologie für zukünftige Energie- und Antriebssysteme

Im Pariser Klimaabkommen verpflichten sich alle Vertragspartner, die Erderwärmung deutlich unter 2°C zu halten, und es sollen weitere Anstrengungen unternommen werden, um den Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen. Richtwert dabei sind die Temperaturwerte aus dem vorindustriellen Zeitalter. Klimagase sollen weltweit verringert und vom Klimawandel besonders betroffene Länder gegen die Folgen des Klimawandels gestärkt werden. Die Vertragsparteien, zu denen fast alle großen Industrienationen zählen, müssen nationale Klimaschutzpläne erarbeiten und umsetzen. Bis 2025 beabsichtigen die Industrieländer, jährlich 100 Milliarden US-Dollar für Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern zur Verfügung zu stellen. Zudem hat die Europäische Union den sogenannten Green Deal verabschiedet, mit dem sie ihren Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten will. Dieser sieht vor, dass die EU bis 2050 klimaneutral arbeitet, wirtschaftet, reist, fährt und lebt.

Um den Temperaturanstieg zu stoppen, gehört die Dekarbonisierung der weltweiten Wirtschaft zu den dringendsten Aufgaben, das heißt, eine CO2-neutrale Wirtschaft wird angestrebt. Im Fokus steht hierbei neben dem Industrie- und Energiesektor auch die Mobilität, sei es mit Auto, Lkw, Zug, Flugzeug oder Schiff. Außer den CO2-Emissionen sollen auch Methan und die Schadstoffemissionen wie Stickoxide, Schwefeldioxid sowie Feinstaub, die bei der Verbrennung von fossilen Kraftstoffen entstehen, immer weiter reduziert werden. Deshalb ist es wichtig, in naher Zukunft durch den Ausbau erneuerbarer Energien und Power-to-X-Technologien alternative Kraftstoffe verfügbar zu machen, Verbrennungsmotoren für alternative Kraftstoffe vorzubereiten und alternative Energie- und Antriebssysteme mit Brennstoffzellen zu entwickeln.

Zero-Emission-Brennstoffzellentechnik: Ein logischer Schritt in Richtung Zukunft

Rolls-Royce Power Systems steht seit vielen Jahrzehnten für erstklassige Antriebs- und Energielösungen sowie die umfassende Unterstützung seiner Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Technologische Innovationen zu entwickeln und umzusetzen sowie die Vorteile der Digitalisierung gezielt zu nutzen, sind die treibenden Kräfte, durch die ein zukunftsfähiges Portfolio bereitgestellt werden kann. Die Antriebe und Energiesysteme der Zukunft müssen beitragen als Lösungen zu den gesellschaftlichen Herausforderungen Klimawandel, erhöhter Energiebedarf sowie Mobilitäts- und Energieansprüche einer wachsenden Weltbevölkerung. Die Elektrifizierung von Antriebssystemen als ein möglicher Pfad in Richtung Ressourcenschonung und Umweltfreundlichkeit erfordert robuste und gleichermaßen flexible, kosteneffiziente und skalierbare Produkte.

Das Programm „Green- und High-Tech“ von Rolls-Royce Power Systems konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Technologien und Systeme zur Dekarbonisierung und Effizienzsteigerung, sei es durch alternative Kraftstoffe, Elektrifizierung oder Digitalisierung. Immer sind es integrierte Systemlösungen, die es ermöglichen, am besten den ökologischen Aspekt mit den betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen. Das „Green- und High-Tech-Programm“ ist Teil der Strategie Power Systems 2030, in der der Wandel zum nachhaltigen Systemlösungsanbieter beschrieben ist. Bereits heute kommen die sauberen und technologisch hochmodernen Lösungen von Rolls-Royce Power Systems in den Bereichen Infrastruktur und Marine weltweit zum Einsatz.

In diesem Sinne ist es für Rolls-Royce Power Systems nur konsequent, das Portfolio um die Brennstoffzelle zu erweitern und die Entwicklungsaktivitäten Zug um Zug um verschiedene Anwendungsbereiche auszubauen. Denn das Potenzial der Brennstoffzellentechnologie überzeugt, ebenso wie Wasserstoff als Speichermedium im Kontext des Gesamtenergiesystems. Starke Argumente, um diese Technologie einzusetzen und voranzutreiben sind die hohe Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und die Möglichkeit, erneuerbare Energien nutzen zu können. Durch ihren modularen Aufbau können Brennstoffzellensysteme in ihrer Leistung sehr gut am Bedarf ausgerichtet werden; attraktiv sind sie zudem durch ihren geringen Wartungsaufwand und niedrige laufende Kosten. Ein weiterer Vorteil: Die Brennstoffzellentechnik ist marktreif und damit tauglich für den kommerziellen Einsatz. Der sich schnell entwickelnde Markt bietet gute Wachstumschancen für die Zero-Emission-Brennstoffzellentechnik.

Weitere Informationen:
www.mtu-solutions.com

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Letzte Aktualisierung am 26.01.2021
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